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Vielen Dank an Chris Lukhaup für die folgenden Schneckenbilder. aquarium-pictures.com Durch Anklicken kann man die Bilder vergrößern:
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Auf dieser Seite finden Sie Informationen über Süßwasserschnecken. Der Name Gastropoda bedeutet "Bauchfüßer" und ist ein Oberbegriff für alle Schneckenarten. Da hier nur über Süßwasser- schnecken berichtet wird, sind unter "Links" Seiten über alle anderen Schneckenarten aufgelistet. Bitte schreiben Sie mir, damit ich einen Link auf Ihre Schneckenseite hinzufügen kann.
Vielen Dank an Tassilo du Mesnil de Rochemont für dieses tolle Foto einer Apfelschnecke:
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Wie oben bereits erwähnt gehören die Schnecken zu den Weichtieren (Mollusken oder Mollusca). Dieser Tierstamm umfasst rund 128 000 Arten, die zu den Bauchmarktieren (Deuterostomia) gehören. Der Name besagt, dass die Weichtiere eine weiche, ungeschützte Haut haben, die oft durch die Ausscheidung der Mantelfalte, die Schale, bedeckt wird. Weichtiere besitzen eine besondere Ausbildung der Körperunterseite, den Fuß, der sie befähigt, sich kriechend fortzubewegen. Der Stamm der Weichtiere wird in zwei Unterstämme gegliedert. Besonders urtümlich sind die Wurmmollusken, Amphineura. Sie haben zwei Paar Nervenmarkstränge, die den Körper durchziehen und durch Querverbindungen eine Art dreifaches Strickleitersystem bilden. Die Klassen Wurmschnecken, Solenogastres, mit 140 Arten und Käferschnecken, Placophora, mit mehr als 1000 Arten gehören hierher. |
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Der zweite Unterstamm Konchiferen, Conchifera, enthält die mit echten zusammenhängenden Schalen ausgestatteten Weichtiere. In diesem Stamm unterscheidet man vier Klassen: Die Schnecken, Gastropoda, mit etwa 85 000 Arten, die Kahnfüßer, Scaphopoda, mit etwa 300 Arten, die Muscheln Bivalvia, mit etwa 25 000 Arten und die Kopffüßer, Cephalopoda, mit etwa 8500 Arten. Süßwasserschnecken gehören (wie alle Schnecken) zu den Wirbellosen Tieren (Invertebrata oder Evertebrata). Diese Bezeichnung ist jedoch nicht Systematisch. Mehr als 90% aller Tiere zählen zu den Wirbellosen. Sie sind extrem anpassungsfähig und daher auf der ganzen Erde zu Hause. Insekten bilden darunter die artenreichste Gruppe. Wirbellose haben hinsichtlich Form und Größe eine erstaunliche Vielfalt entwickelt. Während landlebende Wirbellose über ein Außenskelett verfügen, ist der Körperaufbau bei im Wasser lebenden Wirbellosen flexibler. Per Definitionem sind Wirbellose Tiere ohne Wirbelsäule. Deren Funktion übernimmt der Druck von Köperflüssigkeit oder ein hartes äußeres Skelett. Da ein solches Außenskelett ein erhebliches Gewicht aufweist, entwickelten sich die landlebenden wirbellosen Tiere zu nur begrenzter Körpergröße. Unter denjenigen jedoch, die im Wasser leben, haben sich wahre Riesen herausgebildet. Der größte lebende Wirbellose ist der Riesenkrake, der 25 m Gesamtlänge und ein Gewicht von bis zu 2 Tonnen erreichen kann. Solche Giganten verfügen über Fangarme von nahezu 15 m, und ihre Augen sind mit gut 40 cm Durchmesser die größten Augen, die sich je entwickelt haben. Solch spektakuläre Spezies gibt es bei den Schnecken zwar nicht, jedoch ist es trotzdem außerordentlich interessant die Verhaltensweisen der Gastropoda zu beobachten.
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