Willkommen bei gastropoda.de - Wasserschnecken

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 Vielen Dank an Chris Lukhaup für die folgenden Schneckenbilder. aquarium-pictures.com  Durch Anklicken kann man die Bilder vergrößern:

Wasserschnecke

Schlammspitzschnecke - Wasserschnecke

Apfelschnecke

Apfelschnecke

Blasenschnecke - Süßwasserschnecke

Apfelschnecke  blau - Süßwasserschnecke

 

Land / Meerwasser:

 

Links

Auf dieser Seite finden Sie Informationen über Süßwasserschnecken.

Der Name Gastropoda bedeutet "Bauchfüßer" und ist ein Oberbegriff für alle Schneckenarten. Da hier nur über Süßwasser- schnecken berichtet wird, sind unter "Links" Seiten über alle anderen Schneckenarten aufgelistet. Bitte schreiben Sie mir, damit ich einen Link auf Ihre Schneckenseite hinzufügen kann.

 

Vielen Dank an Tassilo du Mesnil de Rochemont für dieses tolle Foto einer Apfelschnecke:

ApfelschneckeSchneckeninfos: Schnecken gehören zur Klasse der Weichtiere mit etwa 85 000 über alle Erdteile verbreiteten Arten, die sowohl Land- als auch Wassertiere umfassen. Einige Schnecken (Familie Entoconchidae) parasitieren in Stachelhäutern. Die Hauptteile des Schneckenkörpers sind der Kopf mit den 2 oder 4 Fühlern, auf oder an denen die Augen sitzen, der Fuß als der eigentliche Körper, in dem sich auch wichtige Organe, Nerven u. a. befinden, und der Eingeweidesack mit der oft großen Mantelfalte, deren Rand die Gehäuse bildenden Kalkdrüsen enthält. Der Eingeweidesack ist spiralig aufgerollt. Bei den heute lebenden Schnecken ist die Aufrollung unsymmetrisch, indem der Eingeweidesack auf eine der Körperseiten gekippt und dann in der Richtung dieser Seite gewunden ist. Es hat aber im Erdaltertum Schnecken gegeben, deren Leib und Schale über dem Rücken symmetrisch aufgerollt war. Auch einige heute lebende Meeresnacktschnecken haben diese Symmetrie bewahrt. Die Schalenschnecken können sich mehr oder weniger vollständig in ihr Gehäuse zurückziehen, das manche mit einem Deckel verschließen können. Ein wichtiges Merkmal zur Bestimmung der Schnecken ist die in der Mundhöhle gelegene Reibzunge (Radula), die viele, für die jeweilige Art typisch geformte Hornzähnchen aufweist und zum Zerkleinern der Nahrung dient. Die Schneckenhäuser können links oder (meist) rechts gewunden sein. Viele Schnecken sind Zwitter. Zur Stimulierung der trägen Tiere dienen in manchen Fällen "Liebespfeile" aus Kalk und von bestimmter Gestalt, die sich die Liebespartner gegenseitig in den Körper stechen. Die Begattung kann manchmal über 20 Stunden dauern. Aus den Eiern entwickeln sich die Landschnecken direkt, die Wasserschnecken erst über eine Veligerlarve. Die Klasse der Schnecken wird in 2 Unterklassen eingeteilt: Vorderkiemer mit 55 000 Arten und Euthyneura, die die ehemaligen Gruppen Hinterkiemer mit 10000 Arten und Lungenschnecken mit 20 000 Arten umfassen.

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Süßwasserschnecken

Wie oben bereits erwähnt gehören die Schnecken zu den Weichtieren (Mollusken oder Mollusca). Dieser Tierstamm umfasst rund 128 000 Arten, die zu den Bauchmarktieren (Deuterostomia) gehören. Der Name besagt, dass die Weichtiere eine weiche, ungeschützte Haut haben, die oft durch die Ausscheidung der Mantelfalte, die Schale, bedeckt wird. Weichtiere besitzen eine besondere Ausbildung der Körperunterseite, den Fuß, der sie befähigt, sich kriechend fortzubewegen. Der Stamm der Weichtiere wird in zwei Unterstämme gegliedert. Besonders urtümlich sind die Wurmmollusken, Amphineura. Sie haben zwei Paar Nervenmarkstränge, die den Körper durchziehen und durch Querverbindungen eine Art dreifaches Strickleitersystem bilden. Die Klassen Wurmschnecken, Solenogastres, mit 140 Arten und Käferschnecken, Placophora, mit mehr als 1000 Arten gehören hierher.

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Süßwasserschnecken

Der zweite Unterstamm Konchiferen, Conchifera, enthält die mit echten zusammenhängenden Schalen ausgestatteten Weichtiere. In diesem Stamm unterscheidet man vier Klassen: Die Schnecken, Gastropoda, mit etwa 85 000 Arten, die Kahnfüßer, Scaphopoda, mit etwa 300 Arten, die Muscheln Bivalvia, mit etwa 25 000 Arten und die Kopffüßer, Cephalopoda, mit etwa 8500 Arten.

Süßwasserschnecken gehören (wie alle Schnecken) zu den Wirbellosen Tieren (Invertebrata oder Evertebrata). Diese Bezeichnung ist jedoch nicht Systematisch. Mehr als 90% aller Tiere zählen zu den Wirbellosen. Sie sind extrem anpassungsfähig und daher auf der ganzen Erde zu Hause. Insekten bilden darunter die artenreichste Gruppe. Wirbellose haben hinsichtlich Form und Größe eine erstaunliche Vielfalt entwickelt. Während landlebende Wirbellose über ein Außenskelett verfügen, ist der Körperaufbau bei im Wasser lebenden Wirbellosen flexibler. Per Definitionem sind Wirbellose Tiere ohne Wirbelsäule. Deren Funktion übernimmt der Druck von Köperflüssigkeit oder ein hartes äußeres Skelett. Da ein solches Außenskelett ein erhebliches Gewicht aufweist, entwickelten sich die landlebenden wirbellosen Tiere zu nur begrenzter Körpergröße. Unter denjenigen jedoch, die im Wasser leben, haben sich wahre Riesen herausgebildet. Der größte lebende Wirbellose ist der Riesenkrake, der 25 m Gesamtlänge und ein Gewicht von bis zu 2 Tonnen erreichen kann. Solche Giganten verfügen über Fangarme von nahezu 15 m, und ihre Augen sind mit gut 40 cm Durchmesser die größten Augen, die sich je entwickelt haben. Solch spektakuläre Spezies gibt es bei den Schnecken zwar nicht, jedoch ist es trotzdem außerordentlich interessant die Verhaltensweisen der Gastropoda zu beobachten.

 

 

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