Haltung von
Süßwasserschnecken im Aquarium |
Grundlegend gelten natürlich die gleichen Bedingungen bezüglich Pflege und Wartung eines Schneckenaquariums wie für Zierfischaquarien auch. Wer nähere Informationen sucht findet diese bei Aquaristikinfo.de. Darüber hinaus sind die Folgenden Punkte besonders wichtig, da diese von Süßwasserschneckenhaltern häufig übersehen werden:
Die Ernährung: Zu einer gesunden Schnecke gehört auch ein gesundes und nicht löchriges Schneckenhaus. Zum Aufbau dieses Gehäuses benötigt die Schnecke Kalk, dass sie entweder dem Wasser entzieht, oder direkt durch fressen aufnimmt. Ist das Wasser sehr weich, so kann man gemörserte Eierschalen oder etwas Kalkstein in das Aquarium legen. Der pH-Wert darf nicht deutlich unter 7 liegen, da sich die äußere Schale (siehe Aufbau) sonst auflöst. Ansonsten kann man die Tiere ähnlich wie andere Aquarienbewohner auch füttern. Nachfolgend sind einige Futterarten für Schnecken aufgelistet, die sich bei mir besonders bewährt haben:
Das Haltungsbecken: Bei der Haltung von Schnecken im Aquarium
ist zu beachten, dass viele Arten (bisher habe ich es bei jeder
unter der Rubrik "Arten" beobachtet)
das Wasser verlassen können (manchmal bei schlechten Wasserverhältnissen)
und so der Gefahr ausgeliefert sind zu vertrocknen. Aus diesem Grund
sollte man das Aquarium möglichst ausbruchsicher machen (z.B.
mit Fliegengitter oder unüberwindbaren Kanten oder Abdeckungen).
Einer der wichtigsten Einrichtungsgegenstände in Schneckenaquarien ist ein Schutzgitter über dem Heizstab, da sich die Schnecken sonst böse Verbrennungen holen können wenn sie über den nackten Heizer kriechen. Die Schutzgitter gibt es im Aquaristikfachhandel. Zur Bepflanzung bieten
sich Gewächse an, die Bitterstoffe enthalten, da diese nur
ungerne von den Schnecken verzehrt werden. Dazu gehören zum
Beispiel Wasserkelcharten und Javafarn. Ideal sind auch sogenannte
Algenbälle (Cladophora
aegagrophila), da diese überschüssige
Nährstoffe Assimilieren und von den Schnecken nicht gefressen
werden. Auch Hornkraut (das sehr schnell wächst) eignet sich
hervorragend, da es auch stark assimiliert und nur selten von Schnecken
gefressen wird.
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