Die
Messe war mit dem PKW sehr gut zu erreichen.
Das Messegelände war bestens ausgeschildert
und Parkplätze reichlich vorhanden.
Wir stürzten uns in das Getümmel
und bestaunten zunächst die große
Anzahl von Aquarien und Infoständen.
Natürlich gab es dort jede Menge
gesprächsfreudiger Aquarianer und auch
außergewöhnliche Aquarientechnik
konnte bestaunt werden. Beispielsweise ein
in die Aquarienrückwand integrierter
Eigenbaufilter mit dem gewaltigen Filtervolumen
von etwa 100 Litern.
Auch viele exotische Aquarien waren zu
bestaunen. Außer dem Aquarium links
im Bild gab es beispielsweise auch noch
ein 2 Meter hohes, zylindrisches (Durchmesser
etwa 1 Meter) Aquarium und ein "in
den Fels" gehauenes Aquarium zu bewundern.
Darüber hinaus konnte man sich kaum
retten vor Tonnenschweren Aquarien mit gewaltigen
Literzahlen, die alle komplett eingerichtet
und Besetzt waren. Erstaunlicherweise haben
wir auch während der gesamten Messe
keinen einzigen toten Fisch entdeckt. Aus
Gesprächen mit einigen Ausstellern
ging hervor, dass das Wasser für die
Schaubecken zu etwa 50% extra aus eingefahrenen
Aquarien mitgebracht wurde, um den Fischen
die Ausstellung so angenehm wie möglich
zu gestalten.
Es war erstaunlich, wie viel Mühe
sich die Aussteller mit der Einrichtung
der Schauaquarien gegeben hatten. Es war
ein wahrer Genuss durch die Hallen zu schlendern
und die gewaltige Anzahl von Aquarien zu
bewundern.
Der große Vorteil der Messe war
natürlich, dass man sich dort mit sehr
vielen Profi-Aquarianern unterhalten konnte.
Fast bei jedem Gespräch (an dem meist
Aussteller und mehrere Aquarianer beteiligt
waren) konnte man wertvolle Informationen
gewinnen. Hier bewahrheitete sich wieder
einmal der Satz: "Man lernt eben nie
aus".
Auch Meerwasserfreunde kamen nicht zu
kurz. Eine große Anzahl von Schauaquarien,
Infos zu Meerwassertechnik und -fischen
waren reichlich vorhanden.
Übrigens kamen auch die Bücherfreunde
auf ihre Kosten. Auf mehreren Ständen
gab es eine riesige Auswahl an Literatur.
Auch ein Zeitschriften Antiquariat war vorhanden,
auf dem man gute Schnäppchen finden
konnte.
Aber auch sonst kamen Schnäppchenjäger
nicht zu kurz. Überalle gabe es Prozente
oder von vornherein sehr günstige Preise
für Aquaristik Zubehör. Das Superschnäppchen:
Sonntagabend wurden alle Aquarien auf dem
Stand von Back to Nature 1000 Euro (!) komplett
eingerichtet unter Listenpreis verkauft.
Natürlich sollte man dann direkt mit
einem Kleinlaster anreisen, um die riesigen
Aquarien überhaupt abtransportieren
zu können.
Mit zu den wichtigsten Bereichen der
Messe gehörte wohl die Zierfischbörse.
Dort konnte man sich aus einer riesigen
Auswahl prachtvoller und exotischer Fische
(die auch schon sehr gut herangewachsen
waren) seine Favoriten auswählen. Die
Fische stammten allesamt aus den Nachzuchten
der Aquarienvereinsmitglieder. Auch die
Freunde von Krebsen und Garnelen kamen nicht
zu kurz. Pflanzen waren auch erhältlich,
jedoch in verhältnismäßig
geringer Stückzahl.
Auch Aquaristik-Einsteiger konnten sich
an vielen Ständen informieren und direkt
günstige Einsteigersets erwerben. Allesamt
zu fairen Preisen.
Am Infostand des Vereins der Kölner
Aquarien- und Terrarienfreunde gegr. 1946
e.V gab es eine Menge netter, kompetenter
und Hilfsbereiter Aquarianer, die den Besuchern
mit Rat und Tat bei Seite standen.
Ein Publikimsmagnet an dem Stand des
Vereins war sicherlich die Vogelspinnen-Ausstellung.
Dort konnte man erstaunlich große
und prächtig gefärbte und gemusterte
Exemplare dieser Tiere bestaunen. Eine Spinne
hatte einen Hamstergroßen Körper
(ohne die Beine wohlgemerkt). Wirklich sehr
beeindruckend. Ansonsten konnten Terraristikfreunde
Zubehörartikel für ihr Hobby finden.
Hauptschwerpunkt lag jedoch eindeutig auf
dem Bereich der Aquaristik.
Fazit: Die Messe ist ein echtes Muss
für alle Aquaristik Fans die eine Anfahrt
von weniger als 2 Stunden haben. Darüber
hinaus kann es sich natürlich auch
lohnen die Aquarianertage zu besuchen, denn
wem eine längere Anfahrt nichts ausmacht,
der sollte natürlich auch dort vorbeischauen.
Die Nächste Aquaristikmesse findet
im Jahr 2004 statt, die wir auf jeden Fall
wieder Besuchen werden.
Bis dahin alles Gute,
Michael, Claudia, Karin und Georg |