Hier ist jetzt die ozeanographische
Tiefsee gemeint.
Auch in der absoluten Dunkelheit und unter gewaltigen
Druckverhältnissen gibt es erstaunlicherweise noch
Leben. In einer Tiefe von 4000 m herrscht bereits ein
Druck von über 4000 Tonnen pro Quadratmeter. Das
entspricht etwa einem 400fachen Atmosphärendruck!
Der Druck
Wie können die Fische in einer solchen Tiefe
überleben? Die Bewohner der Tiefsee bestehen im
Gegensatz zu anderen Fischen nur aus Feststoffen und
Flüssigkeiten. Sie haben weder eine Schwimmblase
(oder eine die vollständig mit fett gefüllt
ist), noch ist irgendwo anders Luft eingelagert. Flüssige
und feste Bestandteile lassen sich jedoch kaum komprimieren.
Deshalb bereitet den Tiefseefischen der ungeheure Druck
keine Probleme.
Die Dunkelheit
Licht wird vom Meerwasser absorbiert, und bereits
nach etwa 200 bis 300 m herrscht so gut wie völlige
Dunkelheit. Als Jacques Piccard mit seinem Tiefseetauchboot
"Bathyskaph" als erster die ozeanographische
Tiefsee erkundetete, stellte er fest, dass einige der
Lebewesen in dieser ungeheuren Tiefe Leuchtorgane
besitzen.
Diese Organe kann man sich als Hauttaschen vorstellen
in denen Bakterien leben, die Licht aussenden. Die Tiefseefische
versorgen die Bakterien mit Nährstoffen, und die
Bakterien sorgen, dafür, dass der Fisch etwas zu
fressen findet. Das Leuchtorgan dient dabei als Köder.
Andere Tiefseefische können Licht auch ohne
fremde Hilfe, auf biochemischem Wege, erzeugen. Dies
nennt man auch Biolumineszenz.
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