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Alles was Fische zum wohlfühlen brauchen erfährst Du hier.

 

Sicherheit für Kinder im Internet

Bitte lese die

Hinweise für Deine Sicherheit im Internet!

 

 

Hier kannst Du lesen, wie man ein Aquarium am besten einrichtet. Es ist alles Schritt für Schriit erklärt. Als Beispiel ist hier ein 60cm Aquarium genommen, weil es as häufig als Angebot gibt.

Die Vorbereitung

 

Zunächst brauchst Du ja die "Zutaten" für Dein Aquarium. Es gibt da auch sehr oft

Komplettsets im Zooladen, in denen das wichtigste schon drin ist. Hier mal eine kleine Checkliste:

  • Aquarium
  • Abdeckung mit Beleuchtung
  • Filter
  • Heizstab
  • speziellen Kies (das ist grober Sand) für Aquarien (am besten mit 3mm großen Körnchen)
  • Wasseraufbereiter (eine Flüsigkeit, die ins Leitungswasser kommt um die giftigen Stoffe unschädlich zu machen, denn Fische sind sehr empfindlich)
  • einen Käscher und anderes Zubehör
  • einen ganz neuen unbenutzen Eimer und ein ganz neues, unbenutztes Geschirrtuch
  • Zeitschaltuhr

Das Aufstellen das Aquariums

 

Dann geht es los. Als erstes muss das Aquarium ja aufgestellt werden. Dabei sind

drei Sachen besonders wichtig:

  • Das Aquarium wird sehr schwer (1 Liter Wasser wiegt 1kg und in ein 60x30x30 cm großes Aquarium passen 54 Liter!). Außerdem kommt noch der schwere Kies und das Aquarium selbst dazu. Bei einem 60cm Aquarium brauchst Du einen Scharnk der mindestens 100 kg tragen kann! Es gibt auch spezielle Schränke für Aquarien.
  • Das Aquarium darf nicht in der Sonne stehen die zum Fenster hineinscheint, da das Sonnenlicht das Wasser im Aquarium sehr stark aufheizen kann. Außerdem ist das Sonnenlicht gut für Algen, die dann eventuell das ganze Aquarium zuwuchern und dann die anderen Pflanzen ersticken können. Algen sind übrigens auch Pflanzen, die auch nützlich im Aquarium sind, weil sie überschüsige Nährstoffe abbauen. Leider sehen sie aber nicht sehr schön aus.
  • Unter das Aquarium muss unbedingt eine Schaumstoffunterlage, damit Erschütterungen (zum Beispiel wenn man an den Schrank stößt oder daran vorbeigeht) nicht direkt auf das Aquarium übertragen werden. Außerdem kann die kleinste Unebenheit in dem Brett auf dem das Aquarium steht oder ein Mini-Steinchen das Aquarium sofort zum platzen bringen.

Das Waschen des Aquarienkieses und das einfüllen

 

Wenn das Aquarium aufgestellt ist kannst Du den Kies in kleinen Portionen in dem Eimer den Du dir speziell für das Aquarium gekauft hast (da darf nie Sülmittel rein!) waschen. Dazu nimmst du ein paar Hände voll, lässt Wasser daruberlaufen und wäschst so lange mit frischem Wasser bis der Kies ganz sauber ist. Das Wasser das Du nach dem Waschen abschüttest soll also ganz klar sein. Dann kannst Du den Kies in das Aquarium füllen. Es sieht besonders schön aus, wenn der Kies nach hinten ansteigt. Also die Höhe vom Kies vorne zum Beispiel drei Zentimeter und hinten fünf Zentimeter beträgt.

Das Einfüllen des Wassers

 

Wenn der Kies drin ist kannst du vorsichtig mit dem Eimer Wasser in das Aquarium füllen. Am besten macht man das zu zweit. Dabei solltest Du gut aufpassen, dass kein Wasser daneben läuft. In das Wasser muss noch der Wasseraufbereiter, damit die Fische und Pflanzen sich später darin auch wohlfühlen. Du solltest das Aquarium etwas über die Hälfte mit Wasser füllen.

Das Anschließen der technischen Geräte

 

Erst mal eine wichtige Warnung: Hier musst Du unbedingt die Gebrauchsanweisung der Geräte lesen! Es ist sehr gefährlich mit Strom und Wasser zu hantieren! Du musst unbedingt aufpassen, dass niemals Wasser an den Kabeln herunter in die Steckdose laufen kann! Am besten ist, wenn die Steckdose höher befestigt ist als das Aquarium. Du darfst niemals in das Aquarium fassen wenn noch Elektrogeräte angeschlossen sind. Also erst Stecker rausziehen, und erst dann im Aquarium Arbeiten! Das ist sehr wichtig!

 

Jetzt kanns aber los gehen. Nach dem Du dir (am besten mit einem Erwachsenen) die Gebrauchsanweisung von Filter und Heizstab durchgelesen hast kannst Du die Geräte so anschließen wie in der Gebrauchsanleitung beschrieben ist. Aber noch nicht in die Steckjdose stecken! Denn jetzt kommt noch ....

Das Einsetzen der Pflanzen

 

Also die Geräte sind im Aquarium, der Kies ist drin, und auch schon etwas Wasser. Es fehlen also noch Fische und Pflanzen.

 

Warum eigentlich Pflanzen?

Pflanzen sind sehr wichtig im Aquarium. Sie helfen dabei den Urin und den Kot der Fische abzubauen. Wenn die Pflanzen nicht wären, könnten die Fische später krank werden. Außerdem sehen sie sehr schön aus, und sie bieten den Fischen Schutz und Versteckmöglichkeiten.

 

Welche Pflanzen soll ich denn nehmen?

Es gibt im Zooladen eien Menge von Aquarienpflanzen. Leider sind nicht alle für Dein Aquarium geeignet. Manche brauchen sehr viel Licht (viel mehr als die Beleuchtung in Deinem Aquarium) und andere brauchen ein ganz bestimmtes Wasser um überleben zu können. Da nuss man schon Profiaquarianer sein. Aber es gibt auch einige, die sich sehr wohl in Deinem Aquarium fühlen werden:

  • Wendts Wasserkelch
  • Javafarn
  • Hornkraut
  • Wasserpest
  • Mooskugel (Algenball)
  • Indischer Wasserfreund

Der Javafarn muss mit Nylonschnur auf einer Moorkienwurzel oder einem Stein befestigt werden. Wenn Du ihn einpflanzt, dann verfaulen die Wurzeln. Die Wasserpest, den Wasserfreund und den Wasserkelch kannst Du einpflanzen. Dazu drückst Du mit dem Zeigefinger ein Loch in den Kies und steckst die Wurzeln der Pflanze vorsichtig hinein. Noch ganz wichtig: Manchmal ist an den Pflanzen ein Töpfchen mit einer art Watte drin. Das musst Du unbedingt vor dem Einpflanzen vorsichtig entfernen, da die Wurzeln sonst verfaulen. An anderen Pflanzen ist ein Bleigewicht. Das sollte ebenfalls abgemacht werden, da es sonst das Wasser vergiften kann.

Das Hornkraut verbraucht sehr viele Näherstoffe und ist daher besonders nützlich im Aquarium. Es schwimmt einfach auf der Wasseroberfläche. Du kannst es aber auch im Kies ein wenig befestigen.

Das Einschalten der Geräte und das Warten...

 

Jetzt kannst Du das Wasser auffüllen (nicht zu voll) und die Geräte einschalten. Bitte stelle die Temperatur am Heizstab (mit Hilfe eines Erwachsenen) auf 25 °C ein. Die Beleuchtung solltest Du an eine Zeitschaltuhr anschließen, damit sie jeden Tag zur gleichen Zeit an und aus geht. Das ist am gesündesten für Fische und Pflanzen und am besten gegen Algen. Die Beleuchtung sollte täglich nicht länger als 10 Stunden an sein. Die Pflanzen werden auch irgendwann müde, und können das Licht dann nicht mehr verwerten. Da freuen sich dann nur noch die Algen.

 

Tipp: In den Abdeckungen in denen die Leuchtstoffröhre befestig ist, ist meistens nur ein sehr schlechter Spiegel (Reflektor), der das Licht in das Aquarium wirft (reflektiert). Für wenig Geld gibt es sehr gute Reflektoren, die man einfach auf die Leuchtstoffröhre steckt. Die Pflanzen werden es Dir mit schöneren Farben und kräftigerem Wuchs danken.

 

Jetz könnten doch eigentlich die Aquarienbewohner ins Aquarium, also warum warten?

Das hat folgenden Grund: Damit der Filter in dem Aquarium später den Kot und den Urin der Fische unschädlich machen kann müssen erst bestimmte Bakterien in dem Filter wachsen. Ohne diese Bakterien kann der Filter nicht arbeiten.

Also ohne Bakterien nützt der beste Filter nichts. Diese Bakterien sind nicht schädlich (wie man oft meint), sondern sie sind sogar lebensnotwendig für das Aquarium und seine Bewohner. Sie heißen Nitrosomas und Nitrobacter. Bis sich diese Bakterien im Filter vermehrt haben dauert es mehrere Wochen. Je mehr Fische Du im Aquarium hast, desto mehr Bakterien brauchst Du. Da hilft nur warten...

Das Einsetzen des ersten Bewohners

 

Nach drei Tagen hat sich bereits ein minimaler Bestand an Bakterien gebildet. Jetzt kannst Du einen (auf keinen Fall mehr!!!) Bewohner einsetzten. Am besten geeignet ist eine Apfelschnecke oder ein Blauer Antennenwels (Ancistrus). Diese Tiere fressen nämlich auch Algen. Und dann heißt es wieder warten... Und zwar noch eine ganze Woche. Dann kannst Du jede Woche einen Bewoher dazusetzen. Aber informiere Dich bitte im Zooladen, oder in Büchern (die man kostenlos in der Bücherei auskleihen kann) ob die Fische die Du kaufen möchtest auch geeignet für dein Aquarium sind. Manche Fische vertragen unser Wasser nicht, oder sie werden Riesengroß!

Die nächsten Bewohner ziehen ein

 

Also wie gesagt kannst Du jetzt jede Woche einen Fisch oder eine Garnele dazusetzen. Die Bakterien wissen dann, dass  einer dazugekommen ist, und können weiter wachsen. Sie brauchen dazu aber immer eine Woche pro Bewohner! Also wenn Du auf einmal 5 oder sogar 10 Fische einsetzt, dann sind nicht genug Bakterien da, die die Schadstoffe abbauen können, und schon wird das Wasser schlecht! Meistens überleben das die Fische nicht. Deshlab musst Du unbedingt sehr viel Geduld haben.

 

Nach sechs Wochen ist das Aquarium so weit, dass es "eingefahren" ist. Das heißt es sind genug Bakterien da, so dass Du auch mal drei Fische auf einmal in das Aquarium setzen kannst. Aber bitte nicht früher und auch nicht mehr auf einmal.

 

Eines ist noch sehr wichtig: In ein Aquarium von 60 Zentimeter länge solltest Du auf keinen Fall mehr als 15 Fische setzten. Das kann sonst der kleine Filter in dem Aquarium nicht mehr verkraften, und das Wasser wird schlecht.

 

DieFütterung

 

Fische brauchen nur sehr wenig Futter. Du solltest also sehr sehr sparsam mit dem Futter sein. Zu viel Futter kann das Wasser verderben. Fischen machst es auch nichts aus wen sie mal einen Tag in der Woche nicht gefüttert werden. Im Gegenteil tut ihnen so ein Fastentag sehr gut, und das Aquarium kann sich wieder etwas erholen. Denn jede Fütterung beduted auch eine Belastung für den Filter und die Bakterien. Natürlich darfst Du auch nicht zu wenig füttern. Das Futter sollte innerhalb von einer Minute aufgefressen sein.

Welches Futter für deine Fische geeignet ist kann Dir normalerweise am besten der Aquaristikhändler sagen, denn nicht alle Fische mögen das gleiche Futter.

 

Viel Spaß und gutes Gelingen mit Deinem Aquarium wünsch Dir,

 

Dein Mister Fin

 

 

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  Hinweis für Eltern:

Die Informationen auf dieser Seite entsprechen dem aktuellen Kenntnisstand der Aquaristik.

Die vermittelten Informationen stellen jedoch nur einen kleinen Teilbereich aus dem gesamten Spektrum der Aquaristik dar.  Das Wichtigste für Aquaristik-Einsteiger wird hier speziell für junge Menschen dargestellt.

 

Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren müssen bei der Durchführung von Arbeiten am und im Aquarium unbedingt beeufsichtigt werden. Das gilt insbesondere für die Gefahren des elektrischen Stromes. Natürlich sollten auch Kinder über 12 Jahren vorsichtshalber noch beaufsichtigt werden.

 

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