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Die Aquaristikseite speziell für
Kinder ... und Eltern. © 2002
Alle Rechte Vorbehalten
Alles was Fische zum wohlfühlen brauchen erfährst
Du hier.
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Bitte lese die 
Hinweise für Deine Sicherheit im Internet! |
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Hier kannst Du lesen, wie man
ein Aquarium am besten einrichtet. Es ist
alles Schritt für Schriit erklärt.
Als Beispiel ist hier ein 60cm Aquarium
genommen, weil es as häufig als Angebot
gibt.
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 Die Vorbereitung
Zunächst brauchst Du ja die "Zutaten"
für Dein Aquarium. Es gibt da auch
sehr oft
Komplettsets im Zooladen, in denen das
wichtigste schon drin ist. Hier mal eine
kleine Checkliste:
- Aquarium
- Abdeckung mit Beleuchtung
- Filter
- Heizstab
- speziellen Kies (das ist grober
Sand) für Aquarien (am besten mit
3mm großen Körnchen)
- Wasseraufbereiter (eine Flüsigkeit,
die ins Leitungswasser kommt um die
giftigen Stoffe unschädlich zu
machen, denn Fische sind sehr empfindlich)
- einen Käscher und anderes Zubehör
- einen ganz neuen unbenutzen Eimer
und ein ganz neues, unbenutztes Geschirrtuch
- Zeitschaltuhr
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 Das Aufstellen das Aquariums
Dann geht es los. Als erstes muss das
Aquarium ja aufgestellt werden. Dabei sind
drei Sachen besonders wichtig:
- Das Aquarium wird sehr schwer (1
Liter Wasser wiegt 1kg und in ein 60x30x30
cm großes Aquarium passen 54 Liter!).
Außerdem kommt noch der schwere
Kies und das Aquarium selbst dazu. Bei
einem 60cm Aquarium brauchst Du einen
Scharnk der mindestens 100 kg tragen
kann! Es gibt auch spezielle Schränke
für Aquarien.
- Das Aquarium darf nicht in der Sonne
stehen die zum Fenster hineinscheint,
da das Sonnenlicht das Wasser im Aquarium
sehr stark aufheizen kann. Außerdem
ist das Sonnenlicht gut für Algen,
die dann eventuell das ganze Aquarium
zuwuchern und dann die anderen Pflanzen
ersticken können. Algen sind übrigens
auch Pflanzen, die auch nützlich
im Aquarium sind, weil sie überschüsige
Nährstoffe abbauen. Leider sehen
sie aber nicht sehr schön aus.
- Unter das Aquarium muss unbedingt
eine Schaumstoffunterlage, damit Erschütterungen
(zum Beispiel wenn man an den Schrank
stößt oder daran vorbeigeht)
nicht direkt auf das Aquarium übertragen
werden. Außerdem kann die kleinste
Unebenheit in dem Brett auf dem das
Aquarium steht oder ein Mini-Steinchen
das Aquarium sofort zum platzen bringen.
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 Das
Waschen des Aquarienkieses und das einfüllen
Wenn das Aquarium aufgestellt ist kannst
Du den Kies in kleinen Portionen in dem
Eimer den Du dir speziell für das Aquarium
gekauft hast (da darf nie Sülmittel
rein!) waschen. Dazu nimmst du ein paar
Hände voll, lässt Wasser daruberlaufen
und wäschst so lange mit frischem Wasser
bis der Kies ganz sauber ist. Das Wasser
das Du nach dem Waschen abschüttest
soll also ganz klar sein. Dann kannst Du
den Kies in das Aquarium füllen. Es
sieht besonders schön aus, wenn der
Kies nach hinten ansteigt. Also die Höhe
vom Kies vorne zum Beispiel drei Zentimeter
und hinten fünf Zentimeter beträgt. |
 Das
Einfüllen des Wassers
Wenn der Kies drin ist kannst du vorsichtig
mit dem Eimer Wasser in das Aquarium füllen.
Am besten macht man das zu zweit. Dabei
solltest Du gut aufpassen, dass kein Wasser
daneben läuft. In das Wasser muss noch
der Wasseraufbereiter, damit die Fische
und Pflanzen sich später darin auch
wohlfühlen. Du solltest das Aquarium
etwas über die Hälfte mit Wasser
füllen. |
 Das
Anschließen der technischen Geräte
Erst mal eine wichtige
Warnung: Hier musst Du unbedingt
die Gebrauchsanweisung der Geräte lesen!
Es ist sehr gefährlich mit Strom
und Wasser zu hantieren! Du musst unbedingt
aufpassen, dass niemals Wasser an den Kabeln
herunter in die Steckdose laufen kann! Am
besten ist, wenn die Steckdose höher
befestigt ist als das Aquarium. Du darfst
niemals in das Aquarium fassen wenn noch
Elektrogeräte angeschlossen sind. Also
erst Stecker rausziehen, und erst dann im
Aquarium Arbeiten! Das ist sehr wichtig!
Jetzt kanns aber los gehen. Nach dem
Du dir (am besten mit einem Erwachsenen)
die Gebrauchsanweisung von Filter und Heizstab
durchgelesen hast kannst Du die Geräte
so anschließen wie in der Gebrauchsanleitung
beschrieben ist. Aber noch nicht in die
Steckjdose stecken! Denn jetzt kommt noch
.... |
 Das
Einsetzen der Pflanzen
Also die Geräte sind im Aquarium,
der Kies ist drin, und auch schon etwas
Wasser. Es fehlen also noch Fische und Pflanzen.
Warum eigentlich Pflanzen?
Pflanzen sind sehr wichtig im Aquarium.
Sie helfen dabei den Urin und den Kot der
Fische abzubauen. Wenn die Pflanzen nicht
wären, könnten die Fische später
krank werden. Außerdem sehen sie sehr
schön aus, und sie bieten den Fischen
Schutz und Versteckmöglichkeiten.
Welche Pflanzen soll ich denn nehmen?
Es gibt im Zooladen eien Menge von Aquarienpflanzen.
Leider sind nicht alle für Dein Aquarium
geeignet. Manche brauchen sehr viel Licht
(viel mehr als die Beleuchtung in Deinem
Aquarium) und andere brauchen ein ganz bestimmtes
Wasser um überleben zu können.
Da nuss man schon Profiaquarianer sein.
Aber es gibt auch einige, die sich sehr
wohl in Deinem Aquarium fühlen werden:
- Wendts Wasserkelch
- Javafarn
- Hornkraut
- Wasserpest
- Mooskugel (Algenball)
- Indischer Wasserfreund
Der Javafarn muss mit Nylonschnur auf
einer Moorkienwurzel oder einem Stein befestigt
werden. Wenn Du ihn einpflanzt, dann verfaulen
die Wurzeln. Die Wasserpest, den Wasserfreund
und den Wasserkelch kannst Du einpflanzen.
Dazu drückst Du mit dem Zeigefinger
ein Loch in den Kies und steckst die Wurzeln
der Pflanze vorsichtig hinein. Noch ganz
wichtig: Manchmal ist an den Pflanzen ein
Töpfchen mit einer art Watte drin.
Das musst Du unbedingt vor dem Einpflanzen
vorsichtig entfernen, da die Wurzeln sonst
verfaulen. An anderen Pflanzen ist ein Bleigewicht.
Das sollte ebenfalls abgemacht werden, da
es sonst das Wasser vergiften kann.
Das Hornkraut verbraucht sehr viele Näherstoffe
und ist daher besonders nützlich im
Aquarium. Es schwimmt einfach auf der Wasseroberfläche.
Du kannst es aber auch im Kies ein wenig
befestigen. |
 Das
Einschalten der Geräte und das Warten...
Jetzt kannst Du das Wasser auffüllen
(nicht zu voll) und die Geräte einschalten.
Bitte stelle die Temperatur am Heizstab
(mit Hilfe eines Erwachsenen) auf 25 °C
ein. Die Beleuchtung solltest Du an eine
Zeitschaltuhr anschließen, damit sie
jeden Tag zur gleichen Zeit an und aus geht.
Das ist am gesündesten für Fische
und Pflanzen und am besten gegen Algen.
Die Beleuchtung sollte täglich nicht
länger als 10 Stunden an sein. Die
Pflanzen werden auch irgendwann müde,
und können das Licht dann nicht mehr
verwerten. Da freuen sich dann nur noch
die Algen.
Tipp:
In den Abdeckungen in denen die Leuchtstoffröhre
befestig ist, ist meistens nur ein sehr
schlechter Spiegel (Reflektor), der das
Licht in das Aquarium wirft (reflektiert).
Für wenig Geld gibt es sehr gute Reflektoren,
die man einfach auf die Leuchtstoffröhre
steckt. Die Pflanzen werden es Dir mit schöneren
Farben und kräftigerem Wuchs danken.
Jetz könnten doch eigentlich die
Aquarienbewohner ins Aquarium, also warum
warten?
Das hat folgenden Grund: Damit der Filter
in dem Aquarium später den Kot und
den Urin der Fische unschädlich machen
kann müssen erst bestimmte Bakterien
in dem Filter wachsen. Ohne diese Bakterien
kann der Filter nicht arbeiten.
Also ohne Bakterien nützt der beste
Filter nichts. Diese Bakterien sind nicht
schädlich (wie man oft meint), sondern
sie sind sogar lebensnotwendig für
das Aquarium und seine Bewohner. Sie heißen
Nitrosomas und Nitrobacter. Bis sich diese
Bakterien im Filter vermehrt haben dauert
es mehrere Wochen. Je mehr Fische Du im
Aquarium hast, desto mehr Bakterien brauchst
Du. Da hilft nur warten... |
 Das
Einsetzen des ersten Bewohners
Nach drei Tagen hat sich bereits ein
minimaler Bestand an Bakterien gebildet.
Jetzt kannst Du einen (auf keinen
Fall mehr!!!) Bewohner einsetzten. Am besten
geeignet ist eine Apfelschnecke oder ein
Blauer Antennenwels (Ancistrus). Diese Tiere
fressen nämlich auch Algen. Und dann
heißt es wieder warten... Und zwar
noch eine ganze Woche. Dann kannst Du jede
Woche einen Bewoher dazusetzen. Aber
informiere Dich bitte im Zooladen, oder
in Büchern (die man kostenlos in der
Bücherei auskleihen kann) ob die Fische
die Du kaufen möchtest auch geeignet
für dein Aquarium sind. Manche Fische
vertragen unser Wasser nicht, oder sie werden
Riesengroß! |
 Die
nächsten Bewohner ziehen ein
Also wie gesagt kannst Du jetzt jede
Woche einen Fisch oder eine Garnele dazusetzen.
Die Bakterien wissen dann, dass einer
dazugekommen ist, und können weiter
wachsen. Sie brauchen dazu aber immer eine
Woche pro Bewohner! Also wenn Du auf einmal
5 oder sogar 10 Fische einsetzt, dann sind
nicht genug Bakterien da, die die Schadstoffe
abbauen können, und schon wird das
Wasser schlecht! Meistens überleben
das die Fische nicht. Deshlab musst Du unbedingt
sehr viel Geduld haben.
Nach sechs Wochen ist das Aquarium so
weit, dass es "eingefahren" ist.
Das heißt es sind genug Bakterien
da, so dass Du auch mal drei Fische auf
einmal in das Aquarium setzen kannst. Aber
bitte nicht früher und auch nicht
mehr auf einmal.
Eines ist noch sehr wichtig: In ein Aquarium
von 60 Zentimeter länge solltest
Du auf keinen Fall mehr als 15 Fische
setzten. Das kann sonst der kleine Filter
in dem Aquarium nicht mehr verkraften, und
das Wasser wird schlecht.
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 DieFütterung
Fische brauchen nur sehr wenig Futter.
Du solltest also sehr sehr sparsam mit dem
Futter sein. Zu viel Futter kann das
Wasser verderben. Fischen machst es
auch nichts aus wen sie mal einen Tag in
der Woche nicht gefüttert werden. Im
Gegenteil tut ihnen so ein Fastentag
sehr gut, und das Aquarium kann sich wieder
etwas erholen. Denn jede Fütterung
beduted auch eine Belastung für den
Filter und die Bakterien. Natürlich
darfst Du auch nicht zu wenig füttern.
Das Futter sollte innerhalb von einer Minute
aufgefressen sein.
Welches Futter für deine Fische
geeignet ist kann Dir normalerweise am besten
der Aquaristikhändler sagen, denn nicht
alle Fische mögen das gleiche Futter.
Viel Spaß und gutes Gelingen mit
Deinem Aquarium wünsch Dir,
Dein Mister Fin
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