Wirbellose im Aquarium stellen in Form von Wasserschnecken, Krebsen, Krabben und Garnelen eine interessante Bereicherung für jedes Aquarium dar. Hier sollen einige der interessanten Aquarienbewohner vorgestellt werden.

 

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Wirbellose im Aquarium

 

Yamatonuma-Garnelen (Amano-Garnele, Caridina japonica)

In meinen 60 cm Becken halte ich je drei Amano Garnelen (Caridina japonica). Eine größere Anzahl hat sich im Hinblick auf die Gesamtbesatzdichte des Aquariums als nicht sinnvoll Trächtige Amano-Garneleherausgestellt, da ich diese Tiere als Resteverwerter und Algenvertilger einsetze, wobei ersteres deutlich im Vordergrund steht. Da ich aufgrund des groben Untergrundes (Kies mit 2-3 m Körnung) keine Panzerwelse halte, haben sich die Garnelen als die optimalen Tiere herausgestellt. Nahezu unentwegt suchen sie die obere Kiesschicht nach fressbarem ab und vertilgen abgestorbene Pflanzenreste. Algen werden wohl nur im absoluten Jungstadium gefressen, denn an den etwas größeren Algenpflänzchen machen sich die Garnelen zwar zu schaffen, jedoch konnte ich kein abzupfen oder abfressen beobachten. Die Garnelen fressen wohl vielmehr loses als festgewachsenes Material. Eine wirklich sehr empfehlenswerte Seite gibt es bei Dennerle. Es handelt sich um einen Gastbeitrag von Andreas Wolter: Caridina japonica Die Tiere sind absolut interessant. Besonders wenn man sie in einem nicht zu dicht bepflanzten Becken in einem Schwarm von mindestens 5 Tieren hält, lassen sich Ihre faszinierenden Verhaltensweisen gut beobachten. Von Zeit zu Zeit werfen die Tiere Ihre alte, äußere Hülle ab, die dann fast so aussieht wie die lebendige Garnele selbt (siehe Bild unten). Wenn man diese Hülle entdeckt sollte man sie nach einem Tag aus dem Aquarium entfernen.

 

Das Bild oben (Trächtiges Amano-Weibchen) wurde mir freundlicherweise von Tassilo du Mesnil de Rochemont zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

 

 

Die leere Hülle einer caridina Japonica - An der Luft färbt sie sich orange.

Getrockneter Panzer einer Amano-Garnele

 

Amano Garnele

 

Südamerikanische Posthornschnecke (Marisa cornuarietis)

Diese hochinteressanten und ausgesprochen schön gemusterten Schnecken habe ich erst vor kurzem kennengelernt. Testweise hatte ich in ein Aquarium eines dieser Tiere gesetzt. Dafür sollte in diesem Becken kein Wels wohnen. Die Algeneindämmung erfolgt also lediglich durch die Schnecke. Und es funktioniert. Die Schnecke frisst lediglich Algen (Grünalgen) und abgestorbene Pflanzenteile. Sie frisst keine intakten Pflanzen!  Da in dem Aquarium immer einige Grünalgen sind musste die Schnecke auch noch nie hungern. Wie es dann bezüglich Pflanzenfraß aussieht weiß ich noch nicht. Ich halte die Schnecke bei folgenden Wasserwerten: pH 6.8 und KH 8 und GH 10. Anfängliche Sorgen, dass sich das Gehäuse auflösen wurde haben sich bisher nicht bestätigt. Hervorragende Fotos und weitere Informationen gibt es auf dieser Seite: Marisa cornuarietis von www.applesnail.net

 

TIPP: Weitere Informationen zu Süßwasserschnecken gibt es bei Gastropoda.de

 

 

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