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Einsteigertipps
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Tipps für Aquarien Einsteiger
Da man die meisten Fehler in der Anfangsphase
machen kann, habe ich für diese kritische Phase diese Seite
erstellt. Macht man direkt am Anfang Fehler, dann hat das meist
folgende Auswirkungen:
- Algen nehmen überhand.
- Fische sind krank.
- Fische sterben.
Zunächst die wichtigsten "Regeln" für den
Aquarianer:
- Geduld haben - Ohne diese wichtige
Zutat geht so manches Aquarianervorhaben schief.
- Das Aquarium muss erst biologisch
in Schwung kommen, bevor man seine Bewohner dazusetzt, denn
diese produzieren Abfallstoffe die das Aquarium verarbeiten
können muss. (wie funktioniert das?)
- Das Aquarium nicht überbesetzen.
(wie viele Fische kann ich einsetzen?)
- Das Aquarium nicht mit Fischen
besetzen die nicht zueinander passen, oder die nicht in zu den
Wasserverhältnissen oder der Größe des Aquariums
passen. (welche Fische sind geeignet?)
- Teilwasserwechsel (TWW) regelmäßig
durchführen (wie geht das?)
- Die Fische nicht überfüttern,
da ihre Organe sonst verfetten und das Wasser unnötig belasten.
Die häufigsten Fehler sind:
- Überbesatz (wie kann ich das verhindern?)
- Pflanzen die nicht für
ein leben in einem Aquarium geeignet sind (Sumpfpflanzen die
als Aquarienpflanzen verkauft werden) oder aber so hohe Lichtansprüche
haben, dass man sie mit einer normalen Beleuchtung nicht ausreichend
versorgen kann. (welche Pflanzen sind geeignet?)
- versäumte Teilwasserwechsel
(was ist das?)
Die ideale Einrichtung eines 60x30x30 cm Aquariums
Unbedingt notwendige Dinge wurden
mit einem gekennzeichnet.
Dinge die wünschenswert aber nicht
unbedingt notwendig sind wurden mit einem gekennzeichnet.
Dinge die man vermeiden sollte,
wurden mit einem gekennzeichnet.
Nachfolgend nun der Plan nach dem man beim Einrichten und Einfahren
vorgehen sollte:

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Man wäscht
das Aquarium mit klarem Wasser und einem extra für
das Aquarium reservierten, neuen Schwamm aus. Der Kies
(mit einer Körnung von 3mm) wird in einem ebenfalls
extra für das Aquarium reservierten, neuen Eimer
gründlich ausgewaschen bis das Wasser klar ist. |

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Auf dem
Aquarienboden wird mit Hilfe von Saugnäpfen ein
4W Bodenfluter verlegt. Dieses sehr schwache Heizkabel
sorgt dafür, das der Aquarienbodengrund wie in
den Tropen auch, wärmer oder genauso warm ist wie
das Wasser. Dadurch gedeihen die Pflanzen besser, und
der Bodengrund wird optimal mit Sauerstoff versorgt,
was die darin lebenden Mikroorganismen zu optimaler
Leistung im Schadstoffabbau anspornt. |

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Als unterste
Schicht nimmt man einen Nährboden für Aquarienzwecke.
Die Schicht sollte etwa 8mm dick sein. Ist der Närboden
sehr fein, dann sollte man ihn mit etwas Kies vermischen
um ihn aufzulockern |

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Dann
schüttet man vorsichtig den gewaschenen Kies in
das Aquarium, und zwar so, dass eine Gesamtschichtdicke
von etwa 5 cm entsteht. Wenn man die Kiesschicht vorne
1-2 cm tiefer macht als hinten (also z.B. vorne 4cm,
hinten 6cm) dann entsteht ein sehr schöner räumlicher
Effekt. Das Aquarium wirkt optisch größer. |

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Man positioniert
die Dekorationsgegenstände
wie z.B. Wurzeln oder Steine. |

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Jetzt
sollte man die Technik installieren. Dazu gehören
ein Innenfilter (viel besser wäre ein kleiner Außenfilter),
und ein 50W Heizstab. |

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Nun kann
man das Aquarium bis zur Hälfte mit aufbereitetem
Wasser füllen. Zur Aufbereitung gibt es Mittel
die Schwermetalle und Chlor unschädlich machen. |

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Jetzt
kommt etwas Leben ins Aquarium: Die Pflanzen. Ideal
(weil robust) sind die hier aufgeführten Pflanzen.
Sehr wichtig ist das Hornkraut, da es sehr schnell wächst,
und dadurch dem Wasser überschüssige Nährstoffe
entzieht, die sich sonst Algen zu Nutze machen würden.
Beim Einpflanzen kann man viele Fehler vermeidbare machen.
Richtig einpflanzen
ist sehr wichtig um später ein biologisches Gleichgewicht
zu erhalten. |

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Hat man
das Aquarium fertig bepflanzt füllt man es weiter
vorsichtig mit Wasser auf, und schaltet die Technik
ein. Das Wasser sollte schon etwas vortemperiert sein,
damit die Pflanzen keinen Kälteschock bekommen.
Ach ja, ein Thermometer sollte auch im Aquarium sein. |

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Eine
CO2-Düngeanlage ist von Vorteil, da hierdurch die
Pflanzen besser gedeihen, und dadurch Algen in ihrem
Wachstum stark eingeschränkt werden. Vorhandenen
Nährstoffe werden verwertet und belasten das Aquarium
nicht unnötig. Wie die Düngung
funktioniert erfahren sie dort. Eine CO2-Anlage kann
man sich mit einfachen Mitteln selber bauen. Hier gibt
es auch eine Bauanleitung.
Oder sie kaufen eine kleine Anlage im Fachhandel. |

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Auf keinen
Fall sollten Sie direkt am Anfang Flüssigdünger
in das Wasser geben, da die Pflanzen es erst verwerten
können wenn sie sich an das Aquarium gewöhnt
haben und richtig angewurzelt sind. Das dauert etwa
3 Wochen. Danach sollten Sie auch sehr sparsam düngen,
da meistens schon genung Dünger im Leitungswasser
enthalten ist. Eine Überdüngung hat eine Algenpest
zur Folge. |

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Nach
etwa einer Woche können Sie z.B. eine schöne
Apfelschnecke oder einen Ancistrus (Blauer Antennenwels)
in das Aquarium setzen. Dadurch gewöhnt man das
Aquarium an die organischen Abfallstoffe und eventuell
auftretende Alögen werden sofort abgefressen. WICHTIG:
Ein Ancistrus benötigt unbedingt ein Stück
Moorkeinholz, damit er sie abschaben kann. Die darin
enthaltenen Stoffe braucht er zur Verdauung. |

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Wenn
alles läuft, dann kann man in der zweiten Woche
beispielsweise zwei Amano-Garnelen einsetzen, oder aber
ein anderes "nützliches" Tier. Wichtig
ist auf jeden Fall, dass man in den ersten vier Wochen
jede Woche höchstens immer ein oder zwei Tiere
einsetzt. |

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In der
vierten Woche kann dann der erste kleine Schwarm Zierfische
eingesetzt werden. Beispielsweise 2 Platymannchen und
4 Platyweibchen. Das hätte dann wiederum den Vorteil,
dass diese auch noch sehr gerne Grünalgen verzehren. |

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Nun kann
man bis zur Besetzungsgrenze jede Woche ein paar Fische
dazusetzen. Idealer ist es jedoch wenn man jedesmal
drei Wochen wartet, da die Tiere in dieser Zeit zu kräften
kommen können (der Transport vom Züchter zum
Händler und nach Hause schlaucht die Tiere sehr)
und somit das Risiko vermindert wird, dass geschwächte
Tiere ernsthaft erkranken, und die Neuankömmlige
(die ja extrem geschwächt sind) dann sofort infizieren.
Krankheitserreger gibt es in jedem Aquarium und in Massen
beim Zierfischhändler. Starke Tiere werden davon
nicht krank, jedoch geschwächte Tiere. |

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Keinesfalls
sollte man nach vier Wochen schlagartig z.B. 20 Fische
einsetzen. Dies würde das System sofort zum umkippen
bringen. auch wenn es eingefahren ist. Das ist so, weil
es nur als eingefahren in Bezug auf den aktuellen Besatz
bezeichnet werden kann. Deshalb ist es wichtig, dass
man das Aquarium langsam bestückt. |
Ich wünsche allen angehenden Aquarianern
viel Freude an diesem faszinierenden Hobby. Noch ein Tipp zum Schluss:
Führen Sie ein Aquarien-Tagebuch.
Damit kann man bei eventuellen Problemen der Ursache häufig
auf die Spur kommen. Darin sollte alles stehen was am Aquarium an
Veränderungen wann vorgenommen wurde.
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