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Einpflanzen
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Das richtige einpflanzen der Aquarienflora
Inhalt:
Was können
die Folgen von fehlerhaftem Einpflanzen sein?
Was sollte man
auf jeden Fall vermeiden?
Wie pflanzt man
richtig?
Was können die Folgen
von fehlerhaftem Einpflanzen
sein?
- Pflanzen verkümmern oder gehen ganz
ein
- die im Boden faulenden Pflanzenwurzeln
belasten das biologische Gleichgewicht im Aquarium und hindern
die Flora an einem gesunden Wuchs
- die Pflanzen können nur minimal
assimilieren wodurch ein Überschuss an Nährstoffen
im Aquarium entsteht was dann eine Algenplage zur Folge hat
Was sollte man auf jeden Fall
vermeiden?
- man sollte vermeiden: die Pflanzen mit dem Topf und der Steinwolle
in das Aquarium zu setzten, da auf Dauer die Wurzeln in diesem
Substrat ersticken
- man sollte vermeiden: das Bleigewicht (das oft einen Bund Stengelpflanzen
zusammenhält) nicht zu entfernen, da das Blei das Wasser
vergiften kann und die Stengel im Bereich der Pressstelle faulen
Wie pflanzt man richtig?
Das Umsetzten der Pflanzen in das heimische Aquarium bedeuted
für die Pflanzen Stress, denn sie müssen sich an die neuen
Wasser- und Lichtverhältnisse erst gewöhnen. Während
dieser Zeit nehmen die Pflanzen kaum Nährstoffe auf. Um schnellstmöglich
in den Genuss eines biologischen Schadstoffabbaus zu gelangen sollte
man den Pflanzen die Umstellung so leicht wie möglich machen.
Dazu geht man am besten so vor:
- man sollte sich Zeit für das Einpflanzen
nehmen, und vorher überlegen wo welche Pflanze später
stehen soll
- die Pflanzen vorsichtig abwaschen (das
Wasser sollte etwa 25°C warm sein), und von Schmutz, Algen
und Schneckenlaich befreien
- angefaulte und angebrochene Blätter
mit einer Schere abschneiden
- wichtig bei Topfpflanzen: den Topf vorsichtig aufschneiden und entfernen
und die Steinwolle behutsam von den Wurzeln zupfen; die Wurzeln
dürfen dabei nicht beschädigt werden und die Steinwolle
sollte möglichst vollständig entfernt werden; dazu
benutzt man am besten eine spitze Pinzette
- alte, braune, und schwarze Wurzeln abschneiden
und die restlichen, gesunden Wurzeln auf ca. 2,5 cm zurückkürzen;
das verhindert, dass beim Einsetzen die Wurzeln abknicken und
dadurch im Bodengrund absterben (Achtung: manche Pflanzen wie
der Javafarn) haben von Natur aus braune Wurzeln, diese sind
natürlich nicht gemeint)
- wichtig bei Stengelpflanzen: mit einer Schere die unteren 2 cm abschneiden
und die unteren 4 cm von Blättern befreien; dann drückt
man mit dem Finger ein Loch in den Bodengrund und steckt die
Pflanze dort hinein; der Kies wird vorsichtig zurück geschüttet;
dabei darf der Stengel nicht gequetscht werden wodurch er faulen
würde
- bei wurzeltragenden Pflanzen geht man
analog vor; man hält die Pflanze am Wurzelhals mit Daumen
und Mittelfinger fest, und mit dem Zeigefinger bohrt man eine
Vertiefung in den Bodengrund in die man dann die Pflanze setzt;
durch zurückziehen des Zeigefingers rieselt der Kies dann
um die Wurzeln herum und hält die Pflanze fest
- manche Pflanzen besitzen ein Rhizom; das ist
eine meist grüne Verdickung von der alle oder mehrere Wurzeln
ausgehen; diese Rhizom darf nicht vergraben werden
- einige Pflanzen sind spezialisiert darauf
an Dekorationsgegenständen wie Steinen oder Dekoholz festzuwachsen;
diese Pflanzen werden nicht eingegraben, sondern mit Nylonschnur
an entsprechenden Stellen festgebunden; zu diesen Pflanzen gehören
beispielsweise der Javafarn und Anubias-Arten; man nennt dies
Pflanzen manchmal auch Aufwuchspflanzen
- bei Zwiebelpflanzen sollte man die Zwiebel vor dem Einpflanzen vorsichtig
mit etwas Filterwatte umwickeln, damit sie keine Druck- und
Faulstellen bekommt
- generell gilt für alle Arten: man
sollte die Pflanzen nicht zu eng setzen, damit sie Platz zum
Ausbreiten haben
TIPP: Welche Pflanzenarten es gibt, und
welche Eigenschaften sie haben erfahren sie bei tropica.com
Abschließend noch ein Hinweis:
Einige Pflanzenarten werfen ihre Blätter komplett oder teilweise
ab und bilden neue, an die veränderten Wasserverhältnisse
angepasste, Blätter aus. Dann sollte man die abgestorbenen
Blätter täglich entfernen. Nach einiger Zeit (ca 4 Wochen)
hat man dann eine Pflanze, die sich auf die neuen Bedingungen spezialisiert
hat.
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