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Besetzungsregel für kleine Aquarien
Man sollte pro Liter Aquarienwasser nicht mehr als 0,9 cm Fisch pro Liter Wasser einsetzen. Das heißt im Falle eines 60x60x30 cm Aquariums: In dieses Aquarium passen maximal 60x30x30/1000 = 54 L Wasser. Davon muss man ca. 15% abziehen, da man es ja nicht randvoll macht, und Bodengrund, Pflanzen und Dekorationsgegenstände auch Raum in Anspruch nehmen. Also hat man etwa 45 L Wasser (54 L x 0,85) für die Bewohner der Aquarienwelt zur Verfügung. Dies multipliziert man mit 0,9 und erhält die "maximale Fischgesamtlänge" in cm. Man erhält etwa 41 cm. Also kann man, wenn man alle Fische nehmen würde und der Länge nach hintereinander aufstellt, eine "Fischschlange" von 41cm Länge in das Aquarium einsetzen. Dabei sollte man die Endgröße der Fische berücksichtigen.
Ein Beispiel: 5 Platys á 4 cm = 20 cm 1 Kampffisch á 6 cm = 6cm 5 Zebrabäblinge á 4cm = 20cm Das macht zusammen 46 cm.
Das Aquarium wäre somit leicht überbesetzt. Allerdingst ist dieser leichte Überbesatz noch zu verkraften, wenn man regelmäßig (wöchentlich) einen Teilwasserwechsel von etwa 15% durchführt. HINWEIS: Normalerweise ist immer von 1cm Fisch pro Liter Aquarienwasser die Rede. Dies trifft meiner Meinung nach nur für ausreichend biologisch gefilterte Aquarien zu. In einem kleinen Aquarium befindet sich aber meist ein Innenfilter, der bei weitem nicht an die Leistung einses Außenfilters herankommen kann, da er ein wesentlich kleineres Volumen hat.
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