Man unterscheidet höhere und niedere Pflanzen. Algen gehören zu den niederen Pflanzen. Es gibt aber auch Bakterien die algenähnliche Beläge bilden wie z.B. Cyanobakterien (Blaualgen).

Da die meisten Algen zu den Pflanzen gehören, haben sie ähnliche Ansprüche wie Wasserpflanzen. Aus diesem Grunde ist es relativ einfach sie zu bekämpfen, denn wenn die Pflanzen den Algen die Nährstoffe "wegschnappen", dann haben diese schnell das nachsehen. Da jedoch in vielen Aquarien keine optimalen Wachstumsverhältnisse für die höheren Pflanzen vorherrschen, und zudem oft noch eine Überdüngung (entweder durch tatsächliche Düngung oder indirekt durch Überbesatz) vorliegt, haben doch einige Aquarianer mit Algenplagen zu kämpfen.

Da liegt es dem einen oder anderen oft nahe zur "chemischen Keule" zu greifen. Warum man dies vermeiden sollte liegt auf der Hand: Zum einen schädigt jedes Algenbekämpfungsmittel auch die Pflanzen und schwächt das biologische Gleichgewicht. Zum anderen, weil durch die schnell absterbenden Algen eine große Menge Schadstoffe innerhalb kurzer Zeit in das Aquarium eingebracht werden. Ist man nicht aufmerksam genug, kann das Aquarium sogar über Nacht "umkippen".

Weil es tausende von Algenarten mit ganz individuellen Ansprüchen an Lichtverhältnisse und Wasserwerte gibt, kann es kein chemisches Algenbekämpfungsmittel geben, das nur die Algen schädigt!