Letzte Aktualisierung am 12.06.2002 (neueste Infos am Ende der Seite)
Zur Zeit läuft ein Projekt zur "Funktionsfähigkeit" von schwach bepflanzten 60 cm Aquarien mittels eines langsamfließenden 9L Außenfilters (Eigenbau; siehe Skizze weiter unten) und Efeutute sowie Schwimmpflanzen wie Froschbiss (Limnobium laevigatum, Hydrocharis morsus) und Wasserlinse (Lemna minor, "Entengrütze"). Ziel ist die Einstellung eines bilogischen Gleichgewichtes, bei dem ein Teilwasserwechsel nur noch sehr selten nötig ist. Durch die Wahl der entsprechenden Pflanzen und Fische (bzw. weniger Fische) und angepasster Fütterungsmethoden soll der Pflegeaufwand auf ein Minimum sinken, und sich das "ausbalancierte" Aquarium praktisch selbst im Gleichgewicht halten kann.
Bilder, Wasserwerte und eine dataillierte Beschreibung des aktuellen Zustandes gibt es hier...
Im Aquarium spielen die folgenden Faktoren die wesentliche Rolle im Gleichgewichtszustand: |
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1. Technik (Filter, Beleuchtung, Düngung, Bodenfluter, etc.) |
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2. Plegeaufwand (Teilwasserwechsel, Mulm absaugen, etc.) |
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3. Besatz (ein Überbesatz führt im Gegensatz zu einem ausgewogenen Besatz zu mehr Pflegeaufwand) |
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4. Bepflanzung (die richtige Bepflanzung verringert durch optimalen Schadstoffabbau den Pflegeaufwand)
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Es ergeben sich mehrere Kombinationsmöglichkeiten mit unterschiedlichem Einfluss der einzelnen Faktoren. Die nachfolgenden Skizzen soll die beiden Extremfälle darstellen: |
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ZIEL:
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schlechte Abstimmung: |
sehr gute Abstimmung: |
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hoher Pflegeaufwand schlecht abgestimmte Technik Überbesatz falsche Pflanzenwahl |
minimaler Pflegeaufwand hervorragend abgestimmte Technik wenige Fische perfekte Pflanzenzusammenstellung |
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Die
Konstruktion |
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Draufsicht |
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Vorderansicht |
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Die
Efeutute |
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Ein Ableger wurde so abgetrennt, dass sich zwei Luftwurzeln an ihm befanden (grüne Pfeile). Hinter der langen Wurzel war zunächst noch ein 4 cm langes Stück Pflanzenstiel an dem die eigentlichen Wurzeln sprießen sollten. Dieses Stuck ist jedoch komplett abgefault. Dafür bildeten sich im Endbereich der Luftwurzeln (die beide komplett ins Wasser getaucht waren) richtige Wurzeln (rote Pfeile). Der Luftwurzelteil hinter den neuen Wurzeln verrottete, und die Teile davor wurden kräftiger. Die Pflanze hat nach zwei Wochen ein neues Blatt bekommen welches man rechts oben sehen kann. Der Ableger machte nach einem Monat einen kräftigen und gesunden Eindruck und die Wurzeln samt Pflanze wachsen weiter. |
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Eine andere Ansicht des Ablegers. |
Der Ableger
steckt in einer Öffnung in der Abdeckung eines Testaquariums.
Er wurde alle zwei Tage herausgenommen und verrottete Wurzel- und
Planzenteile unter fließendem Wasser abgespült. |
Der
Erfolg mit den Luftwurzeln war jedoch ein Einzelfall. Bei den anderen
drei Ablegern verrotteten die Luftwurzeln komplett. |
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Wesentlich
erfolgreicher und schneller war die folgende Methode: |
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Zwischenbericht (12.06.2002): |
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