AUSGABE August 2002

 Fotoreportage - Besuch im Düsseldorfer Aquazoo

  Besuchen Sie die Internetseite des Aquazoos:    Löbbecke-Museum Aquazoo Düsseldorf 

 

    Einleitung

 

Im Juli 2002 waren wir zu Besuch im Düsseldorfer Aquazoo und durften die fantastischen Unterwasserwelten in diesem sehr empfehlenswerten Aquarium bestaunen.

 

Neben einer riesigen Anzahl von Schaubecken gab es auch Terrarien und eine Tropenhalle zu bestaunen. Pinguine, Schildkröten, Haie und Seehunde (die alle in diesem Zoo geboren wurden) und vieles mehr waren dort ebenfalls zu sehen. Das Insektarium ist ebenfalls hochinteressant.

 

Nachfolgend einige Impressionen aus dem Aquazoo (Löbbecke-Museum Düsseldorf) mit Informationen zu den Abbildungen. Ein Besuch im Aquazoo lohnt sich!

 

    Kleiner Rundgang

 

 

 

Rotfeuerfisch (Pterois volitans)

 

Die verlängerten Strahlen der Rücken- und Brustflossen enthalten ein Giftdrüsen, die den Fisch vor Angreifern schützen.

 

Der Rotfeuerfisch gehört zur Familie der Drachenköfe (Giftstachelfische).

 

Gemeiner Krake (Oktopoda/Octobrachia)

 

Dieser in zahlreichen Legenden auftauchende achtarmige Kopffüßerhat einen gedrungenen, sackförmigen Körper und Saugnäpfen an seinen Tentakeln.

 

Die acht Fangarme sind zu einem Fangtrichter verbunden. Den Krake (Polyp, Pulp, Octopus vulgaris) findet man an den Küsten der Nordsee und des Mittelmeers. Er hat eine Spannweite von ein bis drei Metern und lauert in Höhlen und hinter selbst errichteten Steinburgen Kleintieren auf.

 

Ausschnitt aus dem Riffaquarium

 

Hier gab es eine gewaltige Vielfalt farbenfroher Fische zu beobachten. Das Aquarium muss man einfach gesehen haben. Der Traum jedes Aquarianers!

 

Schnepfenfisch (Macrorhamphosidae)

 

Dieser Fisch gehört zur Familie der Büschelkiemer (Syngnathiforma). Man findet sie im Mittelmeers und im Atlantischen Ozean.

 

Sie besitzen einen zusammengedrückten, gepanzerten Körper und eine röhrenförmig verlängerte Schnauze.

 

Ein kleiner Ausschnitt aus dem Riffbecken

 

Das Riffbecken ist mit seinen 17500 L Wasserinhalt sehr imposant und lässt tiefe Einblicke in das Verhälten der Meeresbewohner zu.

 

Eine interessante Seite zum Thema Korallenriff:

korallenriff.de

 

Grundel (Gobiidae)

 

Dieser sehr interessante Korallenriffbewohner lässt den Betrachter nie müde werden ihn zu beobachten. Ständig baut er seine Höhle aus oder verteidigt sein Revier.

 

Haibecken

 

In dem riesigen Haibecken ist immer etwas los. Die Raubfische schwimmen so nah an den Besuchen vorbei, dass man schon ein mulmiges Gefühl bekommen kann.

 

Katzenwels  (Ictalurus nebulosus)

 

Das hier zu sehende Exemplar ist etwa einen halben Meter lang. Er ernährt sich vorwiegend von wirbellosen Bodentieren und kleineren Fischen.

 

Plötz (Rutilus rutilus)

 

Dieser Speisefisch wird 20 (selten bis zu 35cm) lang. Plötze fressen Kleintiere und Pflanzen. Sie leben im Schwarm und Laichen in der Zeit von April bis Mai.

 

Skalare

 

Diesen Fisch kennt wohl jeder Aquarianer. Jedoch in dieser Größe, und dann noch in einem Aquarium mit einem Volumen von etwa 20000 Litern ist er wohl eher selten zu beobachten. Majestätisch wacht er über die vorbeiziehenden riesigen Neon-Schwärme und andere Fischarten.

 

Ein faszinierendes Südamerika-Aquarium!

 

Krallenfrösche  (Xenopus sp.)

 

Diese im tropischen Süßwasser Afrikas lebende Froschart wird auch häufiger in Heimaquarien gehalten. Wer mehr über Frösche im Aquarium erfahren möchte, dam sei die folgende Seite empfohlen:

 

zwergkrallenfroesche.de

 

Riesensalamander (Cryptobranchidae)

 

Der Japanische Riesensalamander gehört zur Familie großer Schwanzlurche. Er wird bis 1,5 m (!) lang.

 

Bei dem Riesensalamander handelt es sich um eine "Dauerlarve", bei dem nur eine Teilumwandlung stattgefunden hat. Er lebt daher dauerhaft unter Wasser (aquatil).

Bachforelle (Salmo trutta fario)

 

Auch Fische unsrere Heimischen Gewässer waren unter anderem in einem Bachaquarium zu bestaunen. Hier sieht man die Bachforelle. Diese wird 25-50 cm lang und bis zu bis 3 kg schwer.

 

Die Bachforelle lebt in kühlen, nicht abwasserbelas- teten Bächen und Flüssen.

 

 

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